Schalk Mühle Bio Öle

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Es ist noch Früh, als wir bei der Schalk Mühle ankommen. Überraschend still, denn die Mühle liegt in Mitten der Felder etwas abgeschieden – nur ein leises gleichmäßiges Geräusch der Mühle ist zu hören.  


Franz Schalk, der gemeinsam mit seinem Bruder Rainer Geschäftsführer der Schalk Mühle in Ilz in der Steiermark ist, nimmt uns gleich nach der Ankunft mit zu den eigenen angrenzenden Feldern und zeigt uns zuerst seinen Hanf. Der Duft der Pflanzen steigt uns gleich in die Nase, als wir durch die Felder spazieren. Danach gehen wir gemeinsam aufs Kürbisfeld, Franz spaltet mit der Axt und einem gezielten Schlag den Kürbis und zeigt uns die Kürbiskerne. 60 ha Landwirtschaft mit Weizen, Lein, Hanf, Kürbis und Vielem mehr betreiben die beiden Brüder in der näheren Umgebung selber, für die restlichen Bio Produkte werden ausschließlich österreichische Saaten zugekauft. „Die beste Qualität der Rohware ist für uns entscheidend, ob von unseren eigenen Feldern oder von den Landwirten aus fast ganz Österreich, die wir persönlich kennen und eine faire, langjährige Partnerschaft pflegen, wie wir es nennen „Fair Farming“ betreiben“ erzählt uns Franz.  


Vor drei Jahren erst haben die Brüder Franz und Rainer den elterlichen Betrieb übernommen, den es seit 1859 gibt und nun in 6. Generation als Familienunternehmen geführt wird. Seit 1950 gibt es die Ölmühle, der Fokus war allerdings bis zur Übernahme auf konventionelle Mehle und Kürbiskernöl begrenzt. Dann kamen die beiden und stellten Landwirtschaft und Produkte auf Bio und native Öle um. Das erste Produkt das Sie umstellten? Natürlich das Steirische Kürbiskernöl g.g.A., dann folgte der Rest und die Weiterentwicklung des Sortiments. 


Mitgearbeitet haben die beiden schon immer, waren aber nie fix in den Betrieb eingebunden. Franz studierte Politikwissenschaften und Sozioökonomie und Rainer Politikwissenschaften und Internationale Entwicklung, beide waren länger im Ausland tätig. Dann wurde im Betrieb entschieden das neue Wasserkraftwerk zu bauen, denn das alte war schon 100 Jahre tätig und versorgte die gesamte Produktion mit Energie. Weiterhin CO2 neutral zu bleiben war allen sehr wichtig und daher unterstützen die beiden die Eltern beim Bau und wurden so wieder Teil des Unternehmens. „Und wenn wir das machen, dann machma das z‘ammen“ war der einheitliche Tenor der Brüder. 


Das alte Wasserkraftwerk kann man vor Ort noch immer bestaunen, aber nur mehr das neu gebaute ist auch tatsächlich in Betrieb. „Obwohl das alte Wasserkraft auch noch laufen würde“ erklärt Franz mit einem stolzen Funkeln in den Augen. 


Die Saat von den Feldern wird nach der Ernte bzw. Anlieferung von den Bauern geprüft und dann noch einmal gereinigt. Anschließend wird die Saat ohne Wärmezufuhr sprich kalt gepresst, das heißt, dass das Öl als nativ bezeichnet werden darf. Die Öle werden nicht raffiniert sondern maximal gefiltert, dadurch ist das Öl sehr klar, hat eine besonders hohe Qualität. Eine andere Möglichkeit ist das dekantieren nach dem Pressen, also das Absitzen lassen von Schwebstoffen, das ca. 10 Tage dauert.  


  


Die händische Abfüllung, die Etikettierung und Verpackung kommt zum Schluss. Der gesamte Prozess findet also direkt in der Mühle durch die 20 Mitarbeiter statt.


„Echte Nachhaltigkeit statt grünem Mascherl“

Der junge Geschäftsführer sagt ganz klar: „Bio soll für uns keine Schiene sein, wir leben das. Landwirtschaft und Leute stehen für uns immer im Vordergrund.“ 


Mit einem Löffel dürfen wir verschieden Öle verkosten. Das Hanföl zum Beispiel hat eine eher grasig nussige Note. Das native Kürbiskernöl hat eine intensive grüne Farbe und schmeckt wie wenn man wirklich auf einen Kürbiskern beißen würde, ist mild im Geschmack aber dennoch nussig. Ein leicht buttriger Geschmack bleibt auf der Zunge. Leindotteröl dagegen hat eine helle, gelbliche Farbe, riecht nach Wiese und schmeckt grasig.


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