Geyerhof Bio Weine

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Der Geyerhof liegt im niederösterreichischen Weinbaugebiet Kremstal auf der südlichen Donauseite unweit des Benediktinerstift Göttweig. Geologisch ist diese Region eine Besonderheit. Obwohl die Weingärten manchmal nur ein paar Meter voneinander entfernt liegen, so wachsen sie oft auf unterschiedlichen Böden. Je nach Lage ist das Löss, Urgestein, Konglomerat und sandiger Lehm.


Das Weingut wird in 15. Generation von der Familie Maier geführt. Ilse und ihr Mann Josef haben es 1986 übernommen und zwei Jahre später aus Überzeugung auf biologischen Weinbau umgestellt. Der Bio-Impuls wurde für sie während der sogenannten Hainburg-Protestbewegung gesetzt. Und auch, wenn sich Ilse Maier selbst nicht als richtige Aktivistin sieht, so teilt sie doch die ökologischen Werte der Bewegung und ist seitdem eine der treibenden Kräfte für biologischen Weinbau in Österreich. Inzwischen ist bereits die nächste Generation mit dabei. Sohn Josef und seine Frau Maria treten jedoch nicht nur in die ökologischen Fußstapfen, sondern gestalten die Zukunft des Weinguts maßgeblich mit.


Aktiver Naturschutz ist für Familie Maier das konsequente Weiterdenken von Bio. Ein gesunder Weingarten ist ganz wesentlich auch von einer gesunden Umwelt abhängig. Statt die Natur zu verdrängen, wollen die Maiers ihr daher wieder mehr Platz geben. Das passiert über viele unterschiedlichste Naturschutzmaßnahmen wie die Renaturierung von Feuchtbiotopen, Heckenpflege und die Erhaltung von sogenannten Solitärbäumen. Dazu zählen aber auch die Pflanzung von alten heimischen Obstbaumsorten oder das Aufstellen von Nisthilfen. Wichtiger Bestandteil sind zudem eigene Weiderinder und Bienen, aber auch Ackerflächen (ca. 23ha), die die Maiers ebenfalls biologisch bewirtschaften.


„Als Flächenbesitzer liegt der Schutz der Natur in unserer Verantwortung.“

Das Weingut hat sich auf den lagenweisen Ausbau der Weine spezialisiert. Auf den insgesamt acht Lagen wird zum Großteil der für die Region typische Grüne Veltiner angebaut. Auf der Lage Kirchsteig und dem dort vorherrschenden Granitboden wächst jedoch auch Riesling. Durch die lange biologische Bewirtschaftung ohne Düngung spiegeln die Weine sehr schön die Charakteristik des jeweiligen Bodens wieder. Ziel der Arbeit im Weingarten ist es, gesunde Trauben zu ernten. Die Lese der Trauben im Herbst erfolgt per Hand in kleine Kisten. Im Keller ist dieser Qualität nichts mehr hinzuzufügen. Man kann nur noch versuchen, sie zu erhalten.


Nach der Ganztraubenpressung wird es daher sehr ruhig im Keller. Den Hefen vertrauend, wird versucht, möglichst wenig in die Weinwerdung einzugreifen. Aus diesem Grund wird auch keiner der Weine vor der ersten Filtration im März gepumpt. Die volle Konzentration kommt dadurch in die Flasche, ohne den Wein aus der Ruhe zu bringen. All das trägt dazu bei, dass die Weine ihr schönes Reifepotential erhalten.


Im Anschluss lagern die Weine im jahrhundertalten Gewölbekeller des Gutes. Dort entwickeln sie ihre Reife zum Teil über viele Jahre weiter. Die älteste Flasche im Keller ist von 1947. Ab und zu wird eine der Jahrgangsflaschen geöffnet und gemeinsam getrunken. Für Familie Maier ist es immer wieder faszinierend zu schmecken, wie vielschichtig sich die Weine durch die besonders lange Reife entwickeln.


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